2007 | Die Akademie hat einen neuen Direktor. Die Vertreterversammlung der Landeszahnärztekammer Baden-Württemberg wählte Prof. Dr. Winfried Walther zum Nachfolger von Prof. Dr. Michael Heners | |||
2006 | Plötzlich und völlig unerwartet verstarb Prof. Dr. Michael Heners am 03. Dezember 2006. Professor Heners leitete 28 Jahre die Akademie für Zahnärztliche Fortbildung Karlsruhe. | |||
2005 | Gemeinsam mit dem Institut für Allgemeinmedizin Heidelberg führt die | |||
2004 | Die Akademie und die Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg vereinbaren eine „public-private-partnership“ zur Durchführung des Masterstudienganges „Integrated Dentistry – Wissensentwicklung und Qualitätsförderung“. Die erste Matrikel startet im Oktober 2004 mit dem Studium. Die strukturierte Fortbildung „Endodontie“ wird als regelmäßiger Bestandteil der Zahnärztlichen Fortbildung in das Kursprogramm aufgenommen. | |||
2003 | Mit der Kursreihe „Praxisforum Zahnärztliche Qualitätsförderung“ startet ein Projekt, das moderne didaktische Verfahren einsetzt, um Handlungsroutinen in der zahnrztlichen Praxis zu überprüfen und zu optimieren. Nach dem erfolgreichen Abschluß des Projektes wird das Praxisforum in das Kursprogramm der Akademie aufgenommen. | |||
2001 | Der Verwaltungsrat wählt Dr. Bernd U. Borckmann zum Verwaltungsratsvorsitzenden. Prof. Dr. Michael Heners erhält die Ehrendoktorwürde der Universität Malmö. Der Karlsruher Vortrag erhält unter dem Titel „Karlsruher Vortrag – Mund auf“ ein neues Erscheinungsbild. Der Referent des Jahres 2001, Sir Dr. Ralf Dahrendorf, erhält nach seinem Vortrag „Gemeinsame Werteüberzeugungen - | |||
2000 | Das 4. Internationale Symposium findet im März statt und trägt den Titel: "Nur nutzen - nie schaden, neue Impulse für eine dynamische zahnärztliche Therapie". | |||
1999 | Prof. Dr. Michael Heners erhält die Ehrendoktorwürde der Universität Sarajevo. | |||
1997 | Der saarländische Minister für Bildung, Kultur und Wissenschaft ernennt auf Vorschlag der Medizinischen Fakultät und des Senats der Universität des Saarlandes den Leitenden Oberarzt der Akademie zum außerplanmäßigen Professor. In einer akademischen Feierstunde im Oktober überreicht der Dekan der Medizinischen Fakultät im großen Hörsaal der Akademie Herrn Professor Dr. Walther die Ernennungsurkunde und würdigt in seinen Ausführungen den zukunftsweisenden Charakter der Zusammenarbeit beider Institutionen. | |||
1996 | Im August wird Hörsaal 3 vollkommen renoviert und dem technischen Standard angepaßt. Im Oktober reist ein Referententeam der Akademie nach Sarajevo, um auf Einladung des Dekans der Stomatologischen Fakultät das Wintersemester 1996 zu eröffnen. Ein Spendenaufruf für Sarajevo unter den Mitgliedern der Karlsruher Konferenz erbringt über DM 50.000. Unternehmen der Dentalindustrie unterstützen die Zahnklinik in Sarajevo mit bedeutenden Sachspenden. | |||
1995 | Die Akademie begrüßt im Oktober ihren 100.000. Kursteilnehmer und veranstaltet im November den 3000. Kurs. Das 3. Internationale Symposium findet statt unter dem Titel "Zukunftsstrategien in der Zahnmedizin". Die Struturierte Fortbildungsreihe "Implantologie" wird konzipiert und als regulärer Bestandteil in das Fortbildungsprogramm aufgenommen. | |||
1994 | Die Akademie führt die "Strukturierte Fortbildung" in ihr Fortbildungsprogramm ein. In aufeinander abgestimmten Einzelveranstaltungen wird ein bestimmter Kompetenzbereich des Zahnarztes systematisch und auf dem neuesten Stand der Wissenschaft vermittelt. Die ersten entsprechenden Kursserien sind "Karlsruhe Intensiv" und "Kieferorthopädie". | |||
1993 | Im Juli und August wird die Zahnärztliche Poliklinik unter Leitung des Haustechnikers der Akademie Egon Rossell und unter Beratung des Karlsruher Architekten Hermann Rotermund umgerüstet und renoviert. | |||
1992 | Der Oberarzt der Akademie, Priv.-Doz. Dr. Winfried Walther, erhält die Venia legendi der Medizinischen Fakultät der Universität des Saarlandes für das Fach Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde nach erfolgreichem Abschluß seiner Habilitation. | |||
1990 | Vom 29. - 31. März begeht die Akademie für Zahnärztliche Fortbildung Karlsruhe mit dem 2. Internationalen Karlsruher Symposium "Modern Dental Medicine 1990" und der "High Tech Dental" ihr 30jähriges Bestehen. Ca. 4500 Teilnehmer besuchen die Ausstellung. Über 1300 Teilnehmer informieren sich in 60 Vorträgen über den neuesten Stand moderner wissenschaftlicher Zahnheilkunde. | |||
1987 | Der Ministerpräsident des Landes Baden-Württemberg Lothar Späth besucht die Akademie und informiert sich über Struktur, Arbeitsweise und Geschäftsgrundlagen des Hauses. Im Oktober wird der 2000. Kurs durchgeführt. | |||
1986 | Die "Karlsruher Konferenz" wird ins Leben gerufen und findet zum ersten Mal vom 22. - 23. März statt. | |||
1985 | Anläßlich der 25-Jahr-Feier der Akademie findet vom 28. - 31. März das 1. Internationale Karlsruher Symposium statt. 130 Referenten aus 15 Ländern besuchen Karlsruhe und bestimmen vor mehr als 1400 Teilnehmern aus 24 Nationen den aktuellen Stand der Wissenschaft. Der Verwaltungsrat beschließt die Stiftung des "Walther-Engel-Preises" zur Förderung des internationalen wissenschaftlichen Gedankenaustausches. | |||
1984 | Der Kooperationsvertrag mit der Universität des Saarlandes wird unterzeichnet. Hörsaal 4 wird im Sommer renoviert. Nach Abschluß dieser Renovierung ist das gesamte Gebäude den modernen Unterrichtsanforderungen angepaßt. 4 Hörsäle, 1 Kurssaal, 1 Operationsraum, 1 Bibliothek und 1 Röntgendemonstrationsraum stehen für den Unterricht bereit. Alle Räume sind mit Video-Technik ausgestattet. Die Zahnärztliche Poliklinik verfügt über 19 Behandlungseinheiten und ein zahntechnisches Labor. Die Akademie beschäftigt 60 Mitarbeiter. | |||
1983 | Dr. Peter von Siemens eröffnet den 24. Fortbildungsjahrgang mit dem "Karlsruher Vortrag". In der Sommerpause wird aus Eigenmitteln der Akademie Hörsaal 1 umgestaltet, modernisiert und zum Herbstprogramm wieder in Betrieb genommen. 133 Kurse werden angeboten und durchgeführt. | |||
1981 | Der Umbau wird abgeschlossen. Am 28. März erfolgt die Übernahme der neugestalteten Akademie sowie die Übergabe des Direktorats von Professor Engel an Professor Heners durch den Präsidenten der Landeszahnärztekammer und den Vorsitzenden des Verwaltungsrates. 1950 qm Fläche stehen jetzt für die Behandlung und Fortbildung zur Verfügung. Der Arbeitsminister des Landes Baden-Württemberg ernennt die Akademie für Zahnärztliche Fortbildung Karlsruhe zur Weiterbildungsstätte für Zahnärzte für Kieferorthopädie. Die Behandlungseinrichtung der Akademie wird "Zahnärztliche Poliklinik". Der Karlsruher Typograf Gerold Gehrlein entwirft für die Akademie ein Signet und ihr neues Erscheinungsbild. Das Signet wird vom Bundesminister des Inneren anläßlich des Wettbewerbs "Grafik Design Deutschland" in Berlin mit dem 1. Preis ausgezeichnet und weltweit veröffentlicht. | |||
1980 | Das Geschäftsjahr verzeichnet 3.598 Kursteilnehmer und 76 durchgeführte Kurse. Die erste Dissertation wird in der Akademie abgeschlossen. | |||
1978 | Professor Engel begrüßt den 40 000. Kursteilnehmer in Karlsruhe. Das Kursprogramm umfaßt 56 Kurse. Der Verwaltungsrat und die Landeszahnärztekammer Baden-Württemberg geben grünes Licht für die Renovierung und Umgestaltung des gesamten Akademie-Gebäudes. Im Dezember erfolgt der erste Spatenstich für den Um- und Erweiterungsbau unter der Leitung der Karlsruher Architekten Prosper Colling und Ernst Schneider. Die finanziellen Rücklagen der Akademie bilden die Grundlage einer Zukunftsinvestition, die jedoch auch eine finanzielle Unterstützung der Landeszahnärztekammer - des Besitzers und Trägers - erfordert. Durch Verpflichtung eines Oberarztes für Kieferorthopädie (Dr. Vladimir Zura) und eines Oberarztes für Kieferchirurgie (Dr. Dr. Michael Wörle) werden die fachlichen Voraussetzungen zur Einrichtung einer Zahnärztlichen Poliklinik geschaffen. | |||
1977 | Die Vertreterversammlung der Landeszahnärztekammer bestellt Prof. Dr. Michael Heners zum stellvertretenden Direktor und Nachfolger von Prof. Dr. Walther Engel. | |||
1976 | Das Fortbildungsinstitut erhält durch Beschluß der Vertreterversammlung den Namen "Akademie für Zahnärztliche Fortbildung Karlsruhe". | |||
1970 | Das mit einer geringfügigen jährlichen Unterstützung der Bezirkszahnärztekammern in Baden-Württemberg und des BDZ gegründete Institut bestreitet seit 1970 seinen Haushalt selbst. Es legt Rücklagen für Renovierungen und Zukunftsinvestitionen an. Das Fortbildungsprogramm umfaßt 39 Kurse. 1653 Kursteilnehmer besuchen das Institut. | |||
1960 | In den Räumen des ehemaligen "Lehrinstituts für Dentisten" wird aus der Idee und unter der Leitung von Dr. Walther Engel das Institut für Zahnärztliche Fortbildung Karlsruhe gegründet. 520 qm Raumfläche stehen für Lehre und zahnärztliche Fortbildung zur Verfügung - ein Hörsaal, zwei Behandlungsräume, zwei Technikräume und ein Verwaltungsraum. Das erste Geschäftsjahr verzeichnet 27 Kurse, die von 350 Zahnärzten besucht werden. Das Institut wird von der Vertreterversammlung der Landeszahnärztekammer Baden-Württemberg als Einrichtung übernommen. Unter ihrer Aufsicht entsteht das erste und älteste Fortbildungsinstitut in der Bundesrepublik Deutschland, das bis zum heutigen Tage in der Vereinigung von praktischer Zahnheilkunde, internationaler Fortbildung und wissenschaftlicher Tätigkeit einzigartig in der Welt geblieben ist. |
Die wichtigsten Daten im Überblick |
2007 2006 2005 2004 2003 |