Was tun, wenn zahnmedizinisches Wissen nicht weiterhilft? 20 bis 25% der deutschen Bevölkerung leidet unter psychischen und psychosomatischen Störungen von Krankheitswert. Bei je etwa der Hälfte stehen psychische Symptome (z. B. Ängste, Depressionen, Verhaltensstörungen) bzw. psychisch
bedingte körperliche Symptome (somatoforme Störungen, muskuläre Verspannungen) im Vordergrund. Auch jeder vierte bis fünfte Patient mit einem primär körperlich zahnmedizinisch bedingten Problem hat demnach rein statistisch gesehen zusätzlich eine psychische Störung. Diese kann die Behandlung durch den Zahnarzt beeinflussen bzw. beeinträchtigen.
Inhalte
Die wichtigsten psychischen und psychosomatischen
Störungen in der zahnärztlichen Praxis werden dargestellt
und anhand von Videos illustriert.
Erhebung und Auswertung praktikabler Indikatoren zur Erkennung
psychosomatisch erkrankter Patienten werden vorgestellt.
Ansätze für die Möglichkeiten aber auch für die Grenzen
eines zahnärztlichen Behandlungsmamagements dieser oft
schwierigen Patienten werden aufgezeigt und erörtert.
Das Ende des Seminars bildet eine Diskussion über künftige Möglichkeiten besserer Kooperationsstrukturen ("Vernetzung") zwischen Zahmedizin und Psychosomatischer Medizin.
SF
INT5 Der chronische Schmerz und die psychosomatische Störung - Das professionelle Verhalten in Grenzfällen | ||||||||||||||
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