INT 5: Der chronische Schmerz und die psychosomatische Störung - Das professionelle Verhalten in Grenzfällen

Was tun, wenn zahnmedizinisches Wissen nicht weiterhilft? 20 bis 25% der deutschen Bevölkerung leidet unter psychischen und psychosomatischen Störungen von Krankheitswert. Bei je etwa der Hälfte stehen psychische Symptome (z. B. Ängste, Depressionen, Verhaltensstörungen) bzw. psychisch
bedingte körperliche Symptome (somatoforme Störungen, muskuläre Verspannungen) im Vordergrund. Auch jeder vierte bis fünfte Patient mit einem primär körperlich zahnmedizinisch bedingten Problem hat demnach rein statistisch gesehen zusätzlich eine psychische Störung. Diese kann die Behandlung durch den Zahnarzt beeinflussen bzw. beeinträchtigen. 

Inhalte

  • Die wichtigsten psychischen und psychosomatischen
    Störungen in der zahnärztlichen Praxis werden dargestellt
    und anhand von Videos illustriert.

  • Erhebung und Auswertung praktikabler Indikatoren zur Erkennung
    psychosomatisch erkrankter Patienten werden vorgestellt. 

  • Ansätze für die Möglichkeiten aber auch für die Grenzen
    eines zahnärztlichen Behandlungsmamagements dieser oft
    schwierigen Patienten werden aufgezeigt und erörtert.

Das Ende des Seminars bildet eine Diskussion über künftige Möglichkeiten besserer Kooperationsstrukturen ("Vernetzung") zwischen Zahmedizin und Psychosomatischer Medizin.

SF

INT5

Der chronische Schmerz und die psychosomatische Störung - Das professionelle Verhalten in Grenzfällen

Termin

 

Fr.  05.03.10
Sa. 06.03.10 

09.00-12.30
14.00-18.00

Kurs-Nr.

4570

Punkte

14

#Referent Prof. Dr. Ulrich
Tiber Egle,
Gengenbach

#Referent
Priv.-Doz.
Dr. Monika
Daubländer,
Mainz

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