Wodurch wird Schnarchen verursacht?

Anatomische Besonderheiten wie eine verkrümmte Nasenscheidewand, vergrößerte Rachen- und Gaumenmandeln begünstigen das Schnarchen, wie auch die Verlegung der Nasenatmung durch Allergien, Schnupfen und Nasennebenhöhlenentzündungen. Bei Übergewicht kommt es zusätzlich zu Fettablagerungen im Mund- und Rachenbereich, was die Atemwege auch verengt. Vermehrter Alkoholkonsum oder Einnahme von Schlaf-, Beruhigungsmitteln, Antihistaminika und Psychopharmaka können einen fördernden Effekt haben.

Welche Folgen kann Schnarchen haben?

Das normale Schnarchen ist eine Normvariante ohne Krankheitswert. Beim obstruktiven Schnarchen kann der Luftstrom sehr stark behindert sein bis zu vollständig unterbrochen werden, bis zu 600mal pro Nacht. Das hat eine Verminderung der Sauerstoffversorgung zur Folge. Um nicht zu ersticken reagiert das Gehirn mit Weckreaktionen, die der Schlafende selbst nicht bemerkt. Wegen wiederkehrenden Weckreaktionen ist kein erholsamer Schlaf möglich. Die Betroffenen sind am nächsten Tag unausgeschlafen und leiden unter Tagesmüdigkeit und Konzentrationsmangel, was u. a. zum gefürchteten Sekundenschlaf am Steuer führen kann.