Was ist Schnarchen?

Schnarchen ist ein Geräuschphänomen, das durch laute Atemgeräusche der oberen Luftwege während des Schlafes erzeugt wird. Neben dem normalen bzw. kompensierten Schnarchen ohne Krankheitswert kann es beim obstruktiven Schnarchen zu Atemaussetzern bis zu mehreren Minuten kommen. Mit zunehmendem Alter schnarchen 60% aller Männer und 40% aller Frauen über 60 Jahre. Bei den 30-jährigen sind erst 10% der Männer und 5% der Frauen davon betroffen. Es können Geräuschpegel bis zu 90dB erreicht werden, das entspricht der Geräuschkulisse eines LKWs.

Wie entsteht Schnarchen?

Im Schlaf kommt es bei jedem Menschen zu einer Erschlaffung der Muskulatur des Mund-Nasen-Rachenraumes. Dadurch kommt es zu einer Verengung der oberen Luftwege und in der Folge dessen zu einer erhöhten Strömungsgeschwindigkeit der Atemluft. Beim Einatmen vibrieren die erschlafften Gewebe, was sich als knatterndes Geräusch bemerkbar macht. Der Luftstrom bleibt beim einfachen Schnarchen aufrecht, beim obstruktiven Schnarchen kommt es zu einer zeitweisen Blockade der Atemwege. Man spricht hierbei auch von einer Schlafapnoe.